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Mehr Nachhaltigkeit – 5 einfache Tipps für den (Büro-)Alltag

Manchmal machen eben die kleinen Dinge den Unterschied. Wir finden: Wenn jeder auch nur einen kleinen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz leistet, können wir gemeinsam Großes bewirken. Wenn man die aktuellen Schlagzeilen beobachtet, liest man immer wieder von brennenden Wäldern und wütenden Stürmen, von schmelzenden Gletschern und Überschwemmungen, vom Rückgang der Artenvielfalt sowie der Übernutzung endlicher Ressourcen. Aber wie kann man sich als Einzelner für mehr Naturschutz und gegen den Klimawandel einsetzen und wo fängt man dann eigentlich an?

Wir haben fünf einfache Tipps, wie man Nachhaltigkeit im (Büro-) Alltag fördern kann, und dazu Beispiele, wie wir bei der Digital Energy Solutions das bereits umsetzen:

1. AUF DEN COFFEE-TO-GO BECHER VERZICHTEN

2,8 Milliarden Einwegbecher landen jährlich in Deutschland im Müll – das sind 320.000 Becher pro Stunde. Dazu kommen noch 1,3 Milliarden Deckel.[i] Müll, der so einfach vermeidbar wäre.

Um sich diesem Problem anzunehmen, wurden bereits einige Initiativen gegründet, wie zum Beispiel RECUP. RECUP ist ein Pfandsystem für Coffee-to-go-becher und bereits in vielen Städten in Deutschland etabliert. Aber auch selbst mitgebrachte, wiederverwendbare Bambusbecher oder Thermobecher können eine gute Alternative für den Papp-Einwegbecher sein.

Wie setzen wir das um?

Auch wir bei der Digital Energy Solutions bemühen uns um Nachhaltigkeit und darum, auf Einwegbecher zu verzichten und bieten unseren Mitarbeiter kostenlosen Kaffee im Büro an. Und wer auf seinem Arbeitsweg nicht auf den Morgenkaffee verzichten kann, nimmt eben seinen eigenen, wiederverwendbaren Becher von Zuhause mit. Hierfür brauchen wir keine Vorschriften – unsere Mitarbeiter achten grundsätzlich von sich auf eine nachhaltige Lebensweise und darauf sind wir als Unternehmen sehr stolz. Und wer dann doch mal den Becher zuhause vergisst, kann sich ja ausnahmsweise einen unserer gebrandeten Bambusbecher nehmen, die wir als Werbegeschenke vorrätig haben.

2. WIEDERBEFÜLLBARE (GLAS-) FLASCHEN VERWENDEN

Auch Einweg-Plastikflaschen werden in Deutschland in hohem Maße konsumiert. So werden pro Jahr in Deutschland rund 16,4 Milliarden Plastikflaschen verbraucht, was im Anschluss einem Müllberg von 470.000 Tonnen entspricht. Für die Herstellung der Flaschen wird nach wie vor auf Rohöl zurückgegriffen. Bedingt durch den bundesweiten Verkauf und der wenigen Abfüllanlagen müssen lange Transportwege in Kauf genommen werden.[ii] Nicht gerade klimafreundlich!

Wie setzen wir das um?

Bei uns im Büro sind Plastikflaschen überflüssig. Es stehen Glasflachen in verschiedenen Größen zur Verfügung, die man sich je nach Belieben mit kaltem, stillen oder sprudeligem Wasser kostenfrei befüllen kann. Nach Feierabend stellt man seine Flasche einfach in die Spülmaschine und am nächsten Tag kann sie wiederverwendet werden.

3. MIT DEM FAHRRAD ZUR ARBEIT FAHREN

Fahrrad fahren hat so viele Vorteile: Es macht Spaß, fördert die Gesundheit und schont dabei gleichzeitig die Umwelt. Zusätzlich dazu spart man sich die Kosten für Benzin oder das oft teure Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel. Lebt man in einer Stadt mit hohem Verkehrsaufkommen, ist man mit dem Fahrrad sogar oft schneller am Ziel als mit dem Auto, das dann vielleicht im Stau feststeckt.

Wie setzen wir das um?

Durch die zentrale Lage unserer Büros in München, Köln und Berlin ist eine Anreise mit dem Fahrrad für viele Mitarbeiter sehr gut machbar. Wir haben ausreichend (teilweise sogar überdachte) Stellplätze vor den Bürogebäuden und für die Mitarbeiter in München besteht sogar die Möglichkeit, sich eins unserer beiden E-Bikes kostenfrei und auch für private Zwecke auszuleihen. Über JobRad können sich unsere Mitarbeiter außerdem ein Fahrrad oder E-Bike über den Arbeitgeber leasen und so durch steuerliche Vorteile Geld einsparen.

4. BEIM REISEN AUF BAHN ODER E-MOBILITÄT SETZEN

Die Wahl des Reisemittels sollte nicht nur eine Frage der Bequemlichkeit, sondern in erster Linie auch eine Frage der Nachhaltigkeit sein. Besonders im Hinblick auf Inlandsflüge sind Bahnfahrten die deutlich umweltfreundlichere Option, die meist auch hinsichtlich des Zeitfaktors dem Fliegen in nichts nachsteht. Und auch wenn man bei Langstrecken vielleicht (noch) nicht sofort an E-Autos denkt, können diese je nach Modell bereits mit Reichweiten von bis zu 600 km überzeugen.  Mit Ökostrom geladen stellen sie deshalb eine sehr gute Alternative dar.

Wie setzen wir das um?

Das Nachhaltigkeitsbewusstsein erstreckt sich bei uns über alle Hierarchiebenen hinweg und somit reisen nicht nur alle Mitarbeiter, sondern auch die Geschäftsführung im Inland hauptsächlich mit dem Fernverkehr der Bahn und damit mit 100 % Ökostrom.[iii] Wer geschäftlich viel unterwegs ist, bekommt bei uns die BahnCard als Benefit vom Unternehmen bezahlt, die selbstverständlich auch privat genutzt werden darf und soll. Die Nähe unserer Büros zu den Hauptbahnhöfen in Berlin und München begünstigen zudem die Dienstreise mit dem Zug und auch unsere Tochterfirma ATHION ist bestens mit der Bahn erreichbar. Sogar zeitlich ist die neue Zugverbindung zwischen München und Berlin unschlagbar – in unter vier Stunden einmal quer durch Deutschland!

Und wenn wir doch ein Auto brauchen, setzen wir auf Elektromobilität. Unser Poolfahrzeug Cordelius ist ein BMW i3 und unsere Kollegen mit Dienstwägen fahren Hybrid-Autos. Damit halten wir uns an unsere strengen CO2-Grenzen für Firmenwägen. Geladen wird selbstverständlich mit unserem firmeneigenen Ökostromangebot. Das geht übrigens auch Zuhause: Wir übernehmen die Kosten einer Ladesäule an Haus oder Wohnung unserer Dienstwagenfahrer. Kombiniert mit dem Mitarbeiterangebot für Ökostrom fährt es sich wunderbar umweltschonend zwischen Zuhause und Büro oder auf dem Weg zum Kunden.

5. NUR DIE WICHTIGSTEN DOKUMENTE AUSDRUCKEN

Schon gewusst? Deutschland ist nach den USA, China und Japan der viertgrößte Papierproduzent der Welt. Außerdem verbrauchen wir in Deutschland in etwa so viel Papier wie Afrika und Südamerika gemeinsam.[iv] Das ist erschreckend, wo doch eine papierlose Organisation so viele Vorteile bietet. Einerseits macht es die Archivierung, Strukturierung und Suche nach Dokumenten sehr viel einfacher und durch Cloudlösungen kann man zusätzlich von überall flexibel auf alle Unterlagen zugreifen.

Wie setzen wir das um?

In den meisten Bereichen unseres Unternehmens wird überwiegend papierlos gearbeitet. In der Buchhaltung und Personalabteilung haben wir noch Dokumente – seien es Rechnungen oder Arbeitsverträge – in Papierform vorliegen und archivieren diese zusätzlich über mehrere Jahre. Wir geben aber stets unser Bestes, so viele Prozesse wie möglich zu digitalisieren, um unnötigen Ressourcenverbrauch zu minimieren und damit die Umwelt zu schonen.

 

[i] Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/2-8-milliarden-einwegbecher-im-jahr-coffee-to-go-soll-bald-ohne-muell-funktionieren/24365980.html, abgerufen am: 27.08.2019

[ii] Quelle: https://www.duh.de/mehrweg-klimaschutz0/einweg-plastikflaschen/; abgerufen am 27.08.2019

[iii] Quelle: https://gruen.deutschebahn.com/de/projekte/ice; abgerufen am 27.08.2019

[iv] Quelle: https://www.wwf.de/themen-projekte/waelder/papierverbrauch/zahlen-und-fakten/; abgerufen am: 27.08.2019

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